Neuroleptika verkürzen Lebenszeit um 20 – 30 Jahre

Neuroleptika, auch Antipsychotika oder Nervendämpfungsamittel, werden auch in der Schmerzmedizin eingesetzt und u.a. um die Wirkung von Opiaten zu erhöhen. Die Langzeitnebenwirkungen von Neuroleptika besteht darin, dass sie das Herz schwächen und die Lebenserwartung der Menschen um die Zeitspanne von 20 bis 30 Jahre senken.

Meine erste Frau starb vor einigen Jahren mit 50 Jahren an Herzversagen. Sie bekam als Schmerzpatientin (Auswirkungen einer verpfuschten OP in Stade) regelmässige Schmerzinfusionen aus einer Mischung von Neuroleptika und Opiaten. Da sie seit Geburt Herzrhythmusstörungen hatte, dies war allen behandelnden Ärzten bekannt, wurde ihr natürlich die lebenszeitverkürzende Auswirkung von Neuroleptika verschwiegen.

Mit Herzrhythmusstörungen kann ein Mensch sehr alt werden, aber mit Neuroleptika stirbt jeder Mensch jung.

Dann gibt es nicht nur in Deutschland die Psychiatrisierung, ein Begriff, der die Ausschaltung politisch mißliebiger Personen durch Einweisung in die Psychiatrie umfaßt: Psychiatrie als Mittel politischer Unterdrückung, indem bei Regimegegnern psychische Störungen diagnostiziert werden. Diesen Personen werden auch Neuroleptika zugeführt, die ein verfrühtes Ausscheiden aus dem Leben garantieren.

Psychiatrisierung wird aber auch in Familien eingesetzt, um sich unliebsamer Mitglieder zu entledigen, z.B. im Scheidungskrieg, Unterhalts- und Sorgerechtsstreit oder Erbschaftsangelegenheiten.

Kennen Sie Jemanden, der, die zu Unrecht psychiatrisiert wurde, dann setzen Sie sich bitte mit Peter Lehmann oder dem Verein PSYCHEX eV. in Verbindung.

PSYCHEX ist ein 1987 gegründeter gemeinnütziger Verein, der sich für Menschen einsetzt, welche gegen ihren Willen in einer psychiatrischen Anstalt eingeschlossen und zwangsbehandelt werden. Er kämpft gegen die an Inquisition erinnernden Zustände in der Zwangspsychiatrie, stellt sich entschieden auf die Seite der Eingeschlossenen und engagiert sich für deren sofortige Entlassung.

http://www.psychex.ch

http://www.peter-lehmann.de/atypische

Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie

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